Bier – ein gesundes Labsaal

Bier – ein gesundes Labsaal

Bier soll gesund sein?

 

Das scheint für viele Menschen heutzutage ein Widerspruch zu sein. Dabei wussten bereits unsere Vorfahren um die gesundheitsfördernde Wirkung des Bieres. Und noch heute wird das Bier in traditioneller Art und Weise gebraut. 1516, also genau vor 501 Jahren wurde festgehalten, aus welchen Bestandteilen Bier bestehen darf. Hopfen, Gerste, Malz und Wasser. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Bier ist gesund! Das weiß man schon lange!

So wird bereits der griechische Philosoph Plutarch mit folgenden Worten zitiert:

„Bier ist unter den Getränken das Nützlichste, unter den Arzneien das Schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das Angenehmste.“

Noch heute wird Bier wie vor 500 Jahren nur unter Verwendung von Hopfen, Malz, Hefe und Wasser gebraut.

Über Jahrtausende wurde Bier in seiner ungefilterten Form getrunken und somit auch die wertvollen Bestandteile der Bierhefe dem Körper zugeführt. Zur Haltbarmachung des Bieres, begann man vor ca. fünfzig Jahren, die im Bier enthaltene Hefe herauszufiltern. Einer der wertvollsten Inhaltsstoffe des Bieres wurde so zum Ausschussprodukt, das entsorgt wurde. Heutzutage wird die Hefe aufwendig isoliert, um sie nach industrieller Aufbereitung in Pulver- und Kapselform auf den Markt zu bringen.

 

Hausgebrautes Bier – der wichtige Unterschied!

Im Unterschied zu den industriell hergestellten Bieren, enthält unser unfiltriertes hausgebrautes Bier noch die gesunde Bierhefe in ihrer natürlichen Form. Sie ist eine wahre Schatztruhe an B-Vitaminen, unentbehrlichen Aminosäuren und verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementen und wirkt sich dadurch positiv auf das Erscheinungsbild von Haut, Haaren und Nägeln aus.
Auch die Funktionsfähigkeit des Nervensystems, Organe, das Muskelgewebe sowie das Immunsystem werden durch Bierhefe positiv beeinflusst. Die Bierhefe ist als nebenwirkungsfreies Naturheilmittel für eine Vielzahl medizinischer Anwendungsmöglichkeiten bereits seit Jahrtausenden bekannt.
Aufzeichnungen von Paracelsus, Hippokrates, Sebastian Kneipp und Hildegard von Bingen belegen, dass die Hefezellen jahrhundertelang als eines der wichtigsten Arzneimittel angesehen wurden. Bereits auf Papyrus aus dem 16. Jahrhundert vor Chr. wurde Bierhefe als – nennen wir es einmal – „Anti-Aging-Mittel“ gelobt.
Hopfen enthält ein Harz mit wertvollen Bitterstoffen sowie ätherisches Öl – diese Inhaltsstoffe helfen unter anderem bei Appetitlosigkeit, Magenschwäche und Unruhezuständen. Hopfen wirkt allgemein beruhigend, dabei aber stoffwechselanregend.

 

Wie bei jeder Medizin gilt aber auch hier: Genuss in Maßen.
Auch der „Bierbauch“ ist nicht nur ein Mythos!
Drei hausgebraute Maß am Tag sind genug!